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ESV Freilassing25:21HC Inntal IIFreilassing

Der HC Inntal II muss sich beim ESV Freilassing mit 21:25 (11:12) geschlagen geben. Ein verschlafener Start, fehlende Durchschlagskraft im Angriff und die harte Spielweise der Gastgeber machten den Inntalern das Leben schwer. Auch eine offensive Abwehr in der Schlussphase konnte die Niederlage nicht mehr verhindern. Drei verletzte Spieler sorgten für einen zusätzlichen Dämpfer.
Der HC Inntal II musste am Sonntagabend beim ESV Freilassing eine 21:25-Niederlage hinnehmen. Dabei tat sich der HCI von Beginn an schwer, ins Spiel zu finden. Nach dem frühen 1:1 gerieten die Inntaler in Rückstand und liefen diesem zunächst hinterher. Zwar kämpfte sich die Mannschaft zwischenzeitlich wieder heran, doch was sonst eine Stärke des HCI ist, wollte diesmal nicht richtig funktionieren: Die Angriffsmaschine stotterte, das gewohnte Tempospiel kam kaum zur Entfaltung.
Vor allem die harte Spielweise der Freilassinger stellte den HCI vor Probleme. Die Gastgeber setzten sich zwischenzeitlich auf 10:6 ab. Inntal ließ sich davon jedoch nicht abschütteln und kämpfte sich bis zur Pause wieder heran. Beim Stand von 12:11 für Freilassing war zur Halbzeit noch alles offen. Im Angriff fehlte allerdings zu häufig die letzte Konsequenz. Dabei hätte es manchmal nur einen Pass mehr gebraucht, um sich eine gute Abschlussposition zu erspielen. Stattdessen wurden Angriffe zu früh abgeschlossen oder die entscheidende Lücke nicht konsequent genutzt.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Inntal zunächst in Schlagdistanz. Nach dem 13:11 gelang es den Gastgebern jedoch, den Vorsprung weiter auszubauen. Beim Stand von 18:15 war der HCI weiterhin in Reichweite, doch der entscheidende Lauf blieb aus. Freilassing nutzte seine Möglichkeiten konsequenter und setzte sich in der Folge weiter ab. In der 53. Minute stand es schließlich 21:17. Der HCI versuchte noch einmal, das Spiel zu drehen, fand aber nicht mehr den nötigen Zugriff auf die Partie.
In den letzten Minuten stellte Inntal auf eine offene Abwehr um. Diese Maßnahme brachte tatsächlich einige Ballgewinne und eröffnete die Chance, noch einmal heranzukommen. Allerdings gelang es der Mannschaft nicht, die eroberten Bälle konsequent genug in Tore umzumünzen und den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Am Ende stand eine 21:25-Niederlage auf der Anzeigetafel. Neben dem Ergebnis gab es einen weiteren Dämpfer: Zum Spielende hatte der HCI drei verletzte Spieler zu beklagen.
Ein besonderer Dank gilt Gerhard Bauer, der kurzfristig als Schiedsrichter eingesprungen ist und die Partie leitete. Handballliebhaber wissen, wovon man spricht. Ausreden sucht der HCI trotz der Niederlage nicht. Stattdessen gilt es, die Fehler akribisch aufzuarbeiten und an den eigenen Schwächen zu arbeiten. Denn das Rückspiel bietet die Chance zur Revanche. Nach einer Woche Pause wartet zunächst der TSV Haar. Dann will die Mannschaft wieder zu ihrem gewohnten Tempospiel und ihrer offensiven Durchschlagskraft zurückfinden.